Zeit der Zärtlichkeit
 
4 Rüden und 4 Hündinnen kamen am 11.01.2011 gesund zur Welt und sind bereits alle vergeben!

Die stolzen Eltern: Emma und Yoda

8 kleine Schreinerlein:
die Boys                                 die Girls
  

 

Wie alles begann
-written by Chewbacca-


Als meine Enkelin Emma ihre Zuchtzulassung bekam und sie so langsam Interesse an den Rüden zeigte, machte sich Emma´s Frauchen Gedanken darüber, wer denn als Partner für sie in Frage käme.

Wer jetzt meint, „na ist doch ganz einfach, da sucht man sich halt einen hübschen Rüden raus und schwups“, der hat sich aber getäuscht. Nä, so einfach ist das eben nicht! Denn zunächst, betreibt man erst mal Ahnenforschung: sucht einen Rüden nach Stammbaum, Aussehen, Charakter und vielleicht, falls er schon Nachwuchs hat, auch nach seiner Vererbung aus. Hat man endlich einen gefunden, kann es aber durchaus passieren, dass die Hündin mit dieser Wahl so überhaupt nicht einverstanden ist („den will ich nicht!“). Warum? Nun, auch Hündinnen haben Vorlieben, die dann in Sachen Verpaarung als „homogames Verhalten“ bezeichnet werden. Will heißen, die Dame legt vielleicht auf ganz bestimmte Eigenschaften großen Wert, die das menschliche Auge so gar nicht wahrgenommen hat: Eine bevorzugte Fellfarbe, sein Temperament, die Größe oder und vor allem wie der Rüde die Gunst der Hündin zu erreichen versucht.

Nimmt der Züchter darauf keine Rücksicht, kann es durchaus passieren, dass die Hündin den vom Züchter auserwählten Rüden abweist, was dann natürlich für alle eine große Enttäuschung ist. Der Rüde ist gefrustet („warum stellt die Zicke sich denn so an?“), die unerfahrene Hündin ist genervt („na, das hatte ich mir aber anders vorgestellt!“), Züchter und Deckrüdenbesitzer sind traurig und oft auch ratlos („warum hat es denn nicht geklappt? Grübel, grübel“)

Somit hat natürlich der Züchter, in dem Fall also Emmas Frauchen, nicht nur die Aufgabe einen passenden Kerl für sie zu finden, sondern auch noch abzuwägen, wer Emma denn gefallen könnte.

Also wurde Emma genau beobachtet, wenn es um die alltäglichen Rüdenbegegnungen ging. Sehr schnell stellte sich heraus, dass sie den fröhlichen, verspielten Typ mag. Jung sollte er sein, aber wenn möglich auch schon etwas Erfahrung aufweisen können und vor allem sollte er nicht gleich beim ersten „Nein“ gefrustet das Weite suchen. Tja, damit war der Kreis der möglichen Bewerber schon etwas eingeschränkt und ich als ihr Opa kam leider sowieso nicht in Frage.

Als typische Catalanin  -reserviert gegenüber Fremden – wollte sie bisher auch nicht gerade mit jedem dahergelaufenen Typen Körperkontakt („hau ab, du Schwerenöter“). Also vielleicht für das „erste Mal“ doch keinen Fremden, dies sollte für sie ja nicht zu einem lustlosen Akt oder gar Schreckerlebnis werden, nein sie sollte schon mit Freude und Begeisterung dabei sein.

Das fand vor allem auch Yoda -langjähriger Freund und Verehrer – mit dem sie immer heftig flirtete und der sich von ihr gerne und regelmäßig „kleine Körbchen“ abholte. Kurz, die beiden fanden sich schon immer gegenseitig so richtig homogam. Charakterlich und äußerlich sind sie ohnehin ein schönes Duo und auch die Gene und Vorfahren versprachen eine gute Verpaarung.

So beschlossen vor allem Emma und Yoda einstimmig, dass die beiden ein Paar bzw. ein paar mehr werden sollten.

Bei nächster Gelegenheit trafen sie sich, um zu testen ob Emma mit Yoda auch mal  ins  Körbchen springen würde. Na wer den Yoda kennt, der weiß, dass er da schon einiges an Über-Zeugungskraft aufweisen kann und dies bisher meist auch sehr direkt (na hoffentlich verschreckt er sie damit nicht).

   Überraschender Weise fiel Yoda nicht gleich mit der Tür ins Haus    (den Trick hat er voll von mir abgeguckt, ich bin ein Charmeur und liebevoller Verführer). Zärtlich begrüßte er seine Emma und wurde
   von ihr mit absolutem Vertrauen und Harmonie belohnt. Bald schon waren die beiden unzertrennlich (so etwa 25 Minuten lang) und genossen    glücklich und stolz die Nähe zueinander. Dass sie beide etwas ganz Tolles
   erlebt hatten bekamen dann auch unsere Frauchens zu spüren, denn sie    wurden mit Liebe überschüttet („komm wir schlabbern denen mal das    Gesicht ab“). Bei so viel Einklang wäre es jetzt schon schön, wenn die
   beiden bald ein volles Welpen-Körbchen hätten, aber das werden wir,    wie immer, erst in ein paar Wochen sehen.

Ach so, noch kurz in eigener Sache: Bei Erfolg gehen dann die Sternenkrieger (also ich, Chewbacca) in die 4. Generation. Die  kleinen Fellknäuel dürfen mich „Urgroßvater“ nennen (und nur die !!!). Wer also meint, mich deshalb in meinem jugendlichen Alter von nur 7 Jahren, schon mit irgendeinem Fossil vergleichen zu müssen, der möge bitte bedenken: Meine Ohren sind hervorragend, mein Gebiss nach wie vor vollständig und ich bin immer noch verdammt schnell !!!!!

 

Gos d´ Atura Català -  Perro de Pastor Catalan - katalanischer Schäferhund oder einfach auch Hirten- oder Hütehund