Das intensivere Interview mit einem Topmodel   Drei König News:
Acari und Yoda wurden Eltern von 8 fidelen Catalunyas!
Am 6.1.2012 erreichten sportlich flott 6 Mädchen
und 2 echte Kerle die Zielgerade in der Welpenkiste.
Schön wie Mama Acari und mit Traummaßen
(250-360 Gramm)

Alle Welpen sind bereits vergeben!!!

Mama Acari c/o  Renate und Werner Cremer
Olpener Str. 667, 51109 Köln
Tel: 0221-9842431, Mobil: 0170-5461642
renate@sha-catalunya.de   http://www.sha-catalunya.de


Video und der Blog: http://www.blog.sha-catalunya.de/

wie alles begann......written by Chewbacca

Wenn sich bei uns Menschen über die Rasse informieren, kommt es auch immer wieder zu der Frage, ob Yoda und ich aus der „Arbeitslinie“ kommen, weil wir im Turnierhundesport aktiv sind. Klar würden wir gerne damit angeben, dass unsere Ahnen seit Generationen diesbezüglich stets die Besten waren, aber das würde halt leider nicht stimmen.
Beschäftigt sich nämlich mal einer genauer mit der Zucht in Deutschland, so stellt er schnell fest, dass bei der geringen Zahl unserer Zuchttiere und deren wenigen Welpen die jährlich geboren werden, ja noch keinerlei „Sport-, Arbeits-, Schönheits- oder Showlinien“ heraus gezüchtet werden konnten.
Nönö, die genetische Grundsubstanz ist bei uns Gossos also mehr oder weniger gleich. Der Besitzer entscheidet letztendlich, was bei seinem Catalanen ausgeprägt wird und wo er denn erfolgreich sein kann. Wir z.B. schuften hauptsächlich auf dem Hundeplatz, weil Herrchen zu faul ist uns für den Ring ordentlich zu Recht zu machen und sich auch eher mit Kraft- statt mit Ringtraining auskennt. Die Schönheiten unter den Catalanen sind deshalb keineswegs unsportlich oder verweigern die Arbeit, nein, sie haben eben die Freude an einer eleganten Vorführung erlernt und sind es gewohnt, dass ihr Fell öfter mal Bürste und Kamm zu sehen bekommt. 
Von Vorteil ist natürlich schon, wenn der Hundesportler die Pfoten beim Laufen hoch bekommt und der Schönheitschampion möglichst nicht aus dem Rassestandard gewachsen ist und sich im Showring einigermaßen ruhig präsentieren kann. 
Aber hier bereits von einer gezüchteten Linie zu sprechen, wäre wohl etwas übertrieben und würde die Genvielfalt unter uns auch enorm einschränken. Nö, so weit sind wir noch lange nicht, was vor Kurzem mein Sportsfreund Yoda auch wieder mal beweisen sollte.   

 „Wer eine Schöne haben will muss leiden“, dachte ich genüsslich (ja und auch total neidisch), als der arbeitseifrige Yoda „auserwählt“ wurde. Das internationale Topmodel „Acari vom Zonser Märchenwald“, also sozusagen die Heidi Klum unter den Gossas, suchte nämlich einen echten Draufgänger der genau das, was das Wort besagt, tun sollte, um ihr  kleine Modelchen oder halt Sportlerchen zu machen.

Bereits beim Sommerfest des Clubs hatten die beiden herumgeturtelt und Acari hatte Yoda orakelt, dass es bestimmt auch im Spätjahr heiße Tage geben wird, an denen sie sich dann unbedingt wiedersehen müssen.

Ist ja wohl klar, dass Yoda ausnahmsweise mal bei der Begegnung extra fein aussehen wollte,  also seine mittlerweile leicht bräunliche Nuance wieder sandfarben erstrahlen sollte ( obwohl er meinte, dass Heidi ja auch mit einem dunklen Mann zusammen ist. Was aber bei Seal der natürliche Teint ist, ist bei Yoda natürlich Dreck).  Naja egal, auf alle Fälle wurde -die für lange Zeit verlegte-  Profi-Pflegeanleitung für leicht verwahrloste Catalanen heraus gekramt.

Und da war es auch schon, unser erstes Problem:
Körperbäder sollten lt. Beschreibung bereits in jungen Jahren geübt werden. Außerdem sollten sie wetterunabhängig sein, damit wenn Hund stinkt oder verfärbt ist, er gereinigt werden kann. Solche Übungen unter der Dusche haben Yoda und ich natürlich gleich mal von Anfang an erfolgreich verhindert. Gejammer und Gestrampel und gründliches Einsauen des ganzen Badezimmers (hier hilft kräftiges Schütteln) haben alle guten Vorsätze unserer Menschen im Keim erstickt. Auch den Gartenschlauch lehnten wir ab, indem wir mit lautem Geplärre die Nachbarschaft auf eine mögliche Tierquälerei hinwiesen.   Normalerweise beginnt deshalb unser Frühjahrsputz mit einer Grundwaschung im Badesee. Will heißen wir werden mit Shampoo eingeschäumt (natürlich umweltfreundlich, damit die Fische nicht auf dem Rücken schwimmen) und bei den ersten Sonnenstrahlen in das kühle Nass gejagt.
Leider war aber mittlerweile November, womit das natürliche Schaumbad für Yoda flach fiel und eben der Waschlappen herhalten musste (aber so schlimm muffelte er ja auch noch gar nicht).
„Das Bürsten und Kämmen des Hundes“, so hieß es weiter, „sollte am besten auf einem Tisch stattfinden, damit der Frisör auch an alle Stellen gut herankommt“.  Entgegen meiner aufgestellten Regel Nr. 3 (gehe niemals freiwillig auf einen Tisch, außer er heißt Desk und ist Start- und Zielposition im Quality-Speed-Cup), wurde Yoda auf den Gartentisch gehoben. 

Sein Körper wurde in verschiedene Abschnitte unter-, sein Haar geteilt und gründlich gebürstet. Geht ja noch, aber dann sollte der Kamm folgen, der mit leichten Zupfbewegungen die Knoten aus der Unterwolle lösen sollte (ja unter Narkose ist so einiges möglich, dachte ich noch). Mir zwar unbegreiflich, aber Yoda schien den Kamm -völlig ohne Sedativa-  zu genießen, sehr wahrscheinlich ist der Verräter halt doch aus der Showlinie. Die Pediküre begann mit der Entfilzung der Zehenzwischenräume,  worauf das Krallenschneiden folgte (Mann, sogar das fand der gut). Danach sollte noch etwas Pflegeöl auf das strapazierte Fell, aber da legte selbst Yoda ein sportliches Veto ein. Naja vielleicht beim nächsten Mal, schaden kann es ja nach dem Rumgezupfe nicht. Last but not least kam dann die sogenannte „Bikinizone“ dran. Gut, das sind wir beide vor jedem Damenbesuch auch gewohnt. Zu lange Haare sollten schließlich bei diversen Aktivitäten nicht stören und sauber sollten sie da zumindest auch immer sein. 

Als Yoda den Tisch verließ, musste selbst ich zugeben, dass aus dem etwas ungepflegten Malocher, ein einigermaßen ansehnlicher Gentlekerl geworden war  (ob sie mich nimmt, wenn ich mich mal ordentlich herausputze?).  Nun gut von Calvin Klein oder Levis wäre Yoda wohl nicht gerade gebucht worden, aber Acari wollte ja auch keine Jeans-Werbung mit ihm, sondern eher selbst von ihm umworben werden (und das ganz ohne Hose).

Was sie sah und hörte, gefiel ihr wohl (so wie der Heidi halt der Seal gefällt, nur jault der viel besser, finde ich) und so ließ sie den Draufgänger richtig schuften. Mal gucken ob die beiden auch bald eine bunte Vielfalt an Babies vorweisen können.

 

 

Gos d´ Atura Català -  Perro de Pastor Catalan - katalanischer Schäferhund oder einfach auch Hirten- oder Hütehund